… drei laender in drei monaten. ich habe viel erlebt und viel gesehen. habe die laender bereist, die ich bereisen wollte. aber nun bin ich wieder da. vielen dank an alle, die den blog die letzten drei monate verfolgt haben. ich hoffe, dass ich einen kleinen eindruck von dem geben konnte, was die bereisten laender zu bieten haben. vielen dank, dass ihr ab und zu an mich gedacht habt. und vielen dank, an die beiden damen, mit denen ich reisen durfte. die letzten drei monate waren ne tolle zeit, aber berin - ich bin zurueck…
28. Juli 2009
16. Juli 2009
letzter stop thailand
erster stop bangkok: mit seinen knapp 7,5 millionen einwohnern ist bangkok echt riesig, unuebersichtlich, laut und stickig. nachdem neuseeland doch etwas kalt war, ist der wechsel von knapp null grad zu ungefaehr dreizig grad und hoher luftfeuchte, ein kleiner schock gewesen. aber auch daran habe ich mich schnell gewoehnt. was gibt es ansonsten zu bangkok zu sagen. die strassen sind ueberfuellt von autos, taxis, menschen und tuk-tuks. zwar kostet ein taxifahrt von ungefaehr ner halben- bis dreiviertel stunde lediglich zwei euro, dafuer kennen die fahrer sich aber auch nicht in ihrer stadt aus. es war also immer ein glueckspiel, ob ich am richtigen hotel rausgelassen wurde, auch wenn man ihnen die adresse auf thailaendisch gezeigt hat. ansonsten hat man an jeder ecke irgendwelche strassenstaende, die mal souvenire verkaufen, gebrauchte schuhe, gewuerze oder irgendwelches manchmal nicht definierbares essen. ansonsten habe ich die ueblichen touristendinge in bangkok gemacht: den lonely planet stadtsparziergang, alle gaengigen sehenswuerdigkeiten und ein wenig shoppen in voellig unuebersichtlichen shoppingmalls.
weiter ging es dann nach ein paar tagen richtung chang mai, der hauptstadt des norden. im gegensatz zu bangkok echt klein mit seinen 170.000 einwohnern. hier findet man so einiges, wie taeglich wechselne maerkte, billige unterkuenfte und gutes essen. und alles wesentlich billiger als in bangkok und suedlich davon. da es in chang mai verboten ist in einem umkreis von 93 metern neben einem tempel ein hochhaus zu bauen und die stadt ungefaehr 300 von diesen besitzt, ist das stadtbild entsprechend gepraegt. nachdem ich die stadt mir angeschaut hatte, die nachtmaerkte erkundete, habe ich noch einige tagesausfluege gemacht, so auch zum hoechsten berg in thailand, mit seinen knapp 2.500 metern hoehe.
jetzt bin ich auf koh samui gelandet und werde hier einige tage am strand verbringen. nichts weiter machen. denn das wird mein letzter stop auf meiner reise sein. nach drei monaten bzw. 12 wochen habe ich mich dazu entschieden wieder nach good old germany zu kommen. die heimat soll mich erstmal wieder haben. bis in kuerze..
5. Juli 2009
neusseland - die suedinsel (teil 2)
der zweite teil der suedinsel – nachdem wir den sehr genialen flug ueber die gletscher hinter uns gelassen hatten, gings es noch ein wenig an der kuester lang, um dann ins landesinnere abzubiegen und in der adrenalinhauptstadt neuseelands fuer drei naechte das quartier aufzuschlagen – queenstown (daniel, du hattest recht mit der weitergehenden route. und ich hab das t-shirt). in queenstown wirde das bungeejumping erfunden und hier steht auch seit dem die erste komerzielle anlage dafuer. queenstown ist eine der wenigen gegenden, wo das ganze jahr was los ist. im winter heisst das: ski und snowboard. und das wollte ich mir natuerlich nicht entgehen lassen. wenn man schon mal da ist, kann man och fuer zwei tage ski fahren. also hiess es ski ausleihen und die beidden skigebiete „cornonet peak“ und „the remarkables“ testen. es bleib wirklich beim testen. viel schnee lag nicht – meiste war eh kunstschnee. und es gibt in jedem skigebiet lediglich dreei lifte. echt enttaeuschend. habe mir irgendwie mehr vorgestellt, vorallem weil die neusslaender die beiden skigebiete so sehr anpreisen. na ja, vielleicht sind wir einfach zu verwoehnt von den alpen. mir war einfach noch der schnee der letzten saison im kopf – ich sag nur: geil, jetzt wird richtig ……. ( danke rudi). und was echt ein wenig merkwuerdig ist, die benutzen hier die lebende variante, um zugang zu den liften zu gewaehren. bisher kannte ich nur, dass man seinen skipass vor nen geraet haelt und dann zum lift kann. die neuseelaender stellen dafuer anscheind billige backpacker ein, die jeden einzelnen skipass kontrollieren muessen.
na zwei tagen im schnee gings auf alle faelle weiter richtung sueden. naechstes ziel – milford sound. den sound erreicht man lediglich nur ueber den 150 kilometer langen milford highway, fuer den man gut und gerne drei bis vier stunden einplanen sollte. wunderbare landschaft. man faehrt durch eine gegend gepraegt von der letzten eiszeit. ein muss am milford sound ist natuerlich ein muss – sonst muss man nicht herkommen. und dabei hatten wir doppeltes glueck. mit uns waren nur noch 4 andere an board – auf das boot passen 75 menschen. und die sonne schien – am milford sound regnet es durchschnittlich 300 tage im jahr. 2 stunden bootstour an steilen hanegen und wasserfaellen vorbei bis zur offenen see und mit delphin begleitung (teilweise jedenfalls), die ums boot schwammen, gings wieder zuerueck.
die letzte grosse etappe in neuseeland hiess dann – southern scenic route. von te anau im suedwesten ueber den sueden bis nach dunedin im suedosten. richtig spannend wurde die route erst wirklich im sueden. bei der besichtigung eines leuchtturmes hatten wird das gleuck und konnten noch drei seeloewen beobachten. ich sage euch, geht nicht zu nah an die viecher ran. wenn die aufwachen und sich erheben, koennen die ganz schoen ungemuetlich werden. nachtstop war dann in der curio bay bei den pinguinen. hier konnte die man die wenigstens mal fotographieren - nicht so wie in melbourne. da liegen drei oder vier kleine hostels direkt am strand, ansonsten ist hier nichts weiter. die hostels werden auch nicht direkt bewirtschaftet. die haeuser stehen offen. man muss sich in ne liste eintragen und bei der hausherrin anrufen. entsprechend lief auch die bezahlung – einfach das geld unters kopfkissen packen, falls wir schon aufbrechen bevor sie am naechsten morgen kommt. wir hatten dann das haus fuer uns alleine und konnten einen gemuetlichen abend am kamin verbringen, direkt mit dem meer vor der tuer. am naechsten tag gings weiter entlang der southern scenic route bis nach dunedin.
die letzten beiden beiden tag verbrachten wir dann in christchurch. nicht wirklich dolle – sag ick mal. also gings fuer einen tag nochmal richtung westen mittels zug – tranzapline. eine tageszugfahrt einmal von ost nach weste. wenn man einen tag zeit hat, kann man sich das ruhig goennen. man kommt dabei an landschaften vorbei, die man mit dem auto echt nicht sieht. der zug hat auch extra ne aussichtplattform und man bekommt ne menge erzaehlt. und es stimmt wirklich, wenn es an der ostkueste von neuseeland regnet, scheint im westen die sonne. als wir in christchurch losfuhren, hatte es geregnet – das erste mal im uebrigen seit dem wir auf der suedinsel waren. genau in der mitte der strecke fahert man zwanzig nminuten durch einen tunnel. und siehe da, ploetzlich schien die sonne. so ist das halt in neusseeland. den letzten tag verbrachten wir ganz ruhig in christchurch bevor ich anne am naechsten tag am flughafen verabschiedete. mein flieger ging nen tag spaeter nach sydney.
das war also neuseeland. wir waren zwar viel unterweg. haben 5.600 kilometer in knapp dreieinhalb wochen zurueckgelegt. aber so kann ich sagen, dass neuseeland fuer mich das bis jetzt landschaftlich beeindrruckenste land ist, welches ich mir anschauen durfte. und nu? soviel kann gesagt werden, australien werde ich am dienstag verlassen. nach kaelte und winter muss die sonne her. wo? abwarten……
und das noch fehlende foto vom black water rafting:
29. Juni 2009
neuseeland - die suedinsel (teil 1)
so nun gibt es was zur suedinsel von neuseeland – jedenfalls den ersten teil. nachdem wir drei stunden mit der fahere uebern ozean und durch zahlreiche fjorde gefahren sind, haben wir bei sonnenschein die neuseelaendische suedinsel betreten. somit konnte die fahrt weitergehen.
gleich im norden der suedinsel liegen die sehr ansehnlichen marlborough sounds. diese landschaft ist gepraegt von bergen, straenden, meeresarmen und landspitzen. so kommt es schon mal vor, dass ein landstrich der 42 kilometer lang ist, eine kueste von ueber 300 kilometern hat. also ein wunderbarer ort zum wandern, kajak fahren oder sonst was. wir hatten natuerlich nicht so viel zeit, weil auch zwei wochen suedinsel sind viel zu wenig. also haben wir uns, um wenigstens einen eindruck davon zu bekommen, dazu entschieden, einen kurzen 50 kilometerabschnitt mit dem auto durch die marlborough sounds zu nehmen. und der war sehr kurvenreich.
danach gings dann richtung osten, durch das bekannteste weinanbaugebiet neuseelands. nach einem paeuschen an einer winzerei, einer kleiner verkoestigung und ein paar flaschen wein im gepaeck gings an der ostkueste lang bis zum stop kaikoura, damit auch annes wunsch, wale zu sehen, in erfuellung gehen konnte. dies sollte aber schwieriger werden als geplant, sowohl zeitlich als auch koerperlich. in der sunrise lodge fanden wir fuer die naechsten tage unterschlupf und waren die einzigen gaeste. das ist ein echter vorteil, wenn man im neuseelaendischen winter hier rumreisst – man hat nie probleme eine unterkunft zu finden und man begegnet nicht ueberall touristenstroemen. den naechsten tag wollten wiir dann auf grosse walbeobachtung gehen. leider wurden die ausfahrten aufgrund des starken windes alle gecancelt. die zeit haben wir uns dann damit vertrieben, eine seerobbenkolonie aus der naehe zu betrachten. am naechsten tag fand dann das ersehnte whale-watching doch noch statt, obwohl der wellengang hart an der grenze war. so ging es mit durchschnittlich 24 knoten geschwindigkeit und drei-meter-wellen richtung wale. mir hat es auf alle faelle spass gemacht – der anne auch noch am anfang. ach ja und fuenf wale, einige delphine und albatrosse haben wir auch noch gesehen.
weiter gings quer ueber die insel richtung westkueste. kommt zwar etwas kurz, aber die landschaft, die man mitbekommt, gerade wenn man die suedalpen durchfaehrt, ist atemberaubend und nicht so richtig in worte zu fassen. awesome!
die nacht verbrachten wir auf einer farm weit ab vom schuss in der wildnis. normalerweise haben die nur ein paar betten in ner scheune. leider zu kalt fuer den winter. so kamen wir in einem extra zimmer im haus der besitzer unter und mussten facilities mit der familie teilen. dank der heizdecke sind wir in der nacht nicht erfroren. laut hausherr ist der juni der kaelteste seit zwanzig jahren, aber auch der trockenste. so gings dann nach dem fruehstueck mit sonnenschein zum oparara basin – kalksteinformationen die vom regenwald umgeben sind. dort haben wir dann ein paar hoehlen angeschaut und die oparara arch – ein kalksteinbogen von 200 meter laenge und 37 meter hoehe.
naechster stop auf der tour richtung sueden entlang der westkueste war punakaiki, bekannt fuer die pancake rocks. wer steinexperte ist, weiss, dass diese formationen durch den sogenannten prozess der schichtverwitterung von kalkstein entstehen. sind zwar nett anzuschauen, aber nicht so beeindruckend, was folgen sollte: der franz josef und der fox gletscher – ein absolutes highlight an der westkueste.
waehrend der letzten eiszeit reichten beide gletscher wohl noch bis ans meer ran. und seitdem dehnen sie sich mal aus und mal schrumpfen sie. man nimmt an, dass der franz josef seit den letzten 25 jahren ca. siebzig zentimeter pro tag waechst. kein wunder also, dass es ein vielfaeltiges angebot von aktivitaeten rund um die beiden gletscher existieren – gefuehrte halbtages- und ganztagstouren auf die gletscher, aber auch helikoptertouren. und fuer so eine haben wir uns enschieden, bevor wir uns zu fuss an die enden der gletscher machten. eine halbe stunde ueber beide gletscher fliegen mit landung auf dem foxgletscher…awesome….
23. Juni 2009
neuseeland - die nordinsel
nun sind doch seit dem letzten eintrag mal glatte zwei wochen vergangen. das heisst natuerlich nicht, dass nichts passiert ist, was es nicht wert ist zu schreiben. es ist eigentlich so viel passiert, dass keine zeit blieb zu schreiben. so gibt es nun die neuseelaendische nordinsel in einem eintrag, mit ein paar wunderpaaren bildern. kurz und knapp zusammengefasst sind wir in eineinhalb wochen 2.500 km gefahren.
von auckland aus sind wir erstmal richtung norden gefahren und hatten als erstes tagesziel pahia an der bay of islands. auf dem weg dorthin haben wir an den ersten wasserfaellen in wangerei halt gemacht. als einstieg fuer wasserfaelle nicht schlecht. aber spetakulaerere sollten im laufe der ersten woche folgen. naechster stop war dann ne kleine bucht. am ende des strandes musste man ueber einige felsen klettern und kam durch ne felsspalte zu der sogenannten mermaid pods. als wir abends in pahia ankamen, hat es leider angefangen zu regenen und sollte auch an der bay of island am naechstne tag nicht mehr aufhoeren. somit ist dann der zum geplante bootsausflug geplante trip im warsten sinne des wortes ins wasser gefallen. eigentlich der grund warum man an die bay of islands fahert – eine bootstour. aber unterkriegen ist nicht. also sachen gepackt und weiter die northlands hoch richtung ninety mile beach und cape reigna (fast das noerdlichste ende von neuseeland). am cape reigna treffen die tasmansee und der pazifik aufeinander. ein beeindruckendes szenario wie die beiden stroemungen vor der steilkueste da aufeinander prallen.
nach einem nochmaligen naechtlichen zwischenstop in auckland gings weiter auf die cormorandel peninsula zum hot water beach und der cathedral cove. am hot water beach kann man sich an einer stelle am strand ein loch graben, es mit wasser voll laufen lassen und sich dann ins 40 bis 50 grad warme wasser setzten, welches durch den boden erwaermt wird. leider war die flut so stark an dem tag, dass der gesammte strand ueberfluetet war. also nuescht mit pupwarmer badewanne. so hatten wir aber mehr zeit die cathedral cove zu besichtigen, die eigentlich gar nicht auf unserem plan. hat sich aber gelohnt (der tolle bogen auf den bildern).
dass neuseeland das herr der ringe land ist, ist ja fast jedem bekannt. das es aber nur noch wenige kulissen davon hier gibt vielleicht nicht. so lag auf unseerem wege gen sueden matamata, auch bekannt als die stadt der hobbits - der ort in dem die haeuser der hobbits rumstehen. gegen 14:45 uhr waren wir am informationsstand in matamata, von wo man die tickets fuer die fuehrungen kaufen konnte. als ich nett danach fragt, wie wir denn zu den haeuser kommen, meinte die dame hinter dem tresen, erst morgen. die letzte tour zu den tollen und ach so schoenen hobbithaeuser ist vor 15 minuten gestarten. so ne scheisse. da ist man schon mal hier und die letzte tour beginnt um halb drei oder watt? aber nicht unter kriegen lassen. vielleicht gibt’s ja noch was in der gegend, was man sich anstatt angucken kann. also zum naechsten wasserfall. leider musste man vierzig minuten durchs gelaende bis zum aussichtpunkt laufen. aber man wurde mit einem blick auf einen gigantischen 150 meter wasserfall dafuer entschaedigt. so einen riesigen wasserfall habe ich noch nie vorher gesehe. also wer war frodo nochmal?
das naechste highlight wartete schon gleich am naechsten tag. das black water rafting in den watamo caves. ausgestattet mit helmen, nem wetsuit, nem reifen unterm hintern gings fuer insgesamt zwei stunden in die unteridischen „fluten“ der watamo caves. sich im wasser treiben lassen, sich durch enge felsspalten schlaengeln, wasserfaelle runterspringen und ne hoehle voller gluehwuermchen bewundern – als das gehoerte mit zur touer. ein glueck gabs danach auch ne heisse dusche. im winter ist es janz schoen kalt. (das bild dazu wird noch nachgereicht)
weiter gings zum lake taupo und lake rotura – bekannt fuer ihre thermalquellen, geysire und maori kultur. in der ganzen gegend um die beiden sehen seen riecht es aufgrund der thermalquellen ueberall leicht nach schwefel. ich kann mir nicht vorstellen, dass die sich daran je gewoehnen koennen. von dort gings dann ueber den landschaftlich sehr ansehnlichen „forgotten world highway“ richtung mount egmont und von dort nach wellington, wo wir unseren letzten tag auf der nordinsel verbrachten.
das war im grossen und ganzen die nordinsel von neuseeland. sicherlich kann man dazu noch viel mehr schreiben. und sicherlich gibt es auch noch viel mehr zu sehen, als man in eineinhalb wochen schaffen kann. aber die nordinsel hat mich schon echt faziniert. was wir aber in den letzten tagen bis jetzt schon auf der suedinsel gesehen haben, ist noch beeindruckender. ein kleiner vorgeschmack was in den naechsten eintraegen einer naeheren beschreibung bedarf – der heliflug ueber den franz josef und den fox glacier….
9. Juni 2009
auckland
eine woche auckland liegt nun hinter mir, in der ich gestehen muss, nicht wirklich was gemacht habe. dem husten hat es gut getan. ein wenig auckland angeschaut und die route durch neuseeland geplant, die ab morgen beginnen wird. das alleine hat auch mal gut und gerne zwei tage gedauert. die restlichen tage habe ich dann im hostel verbracht. ich muss aber zugeben alleine abhaengen ist gar nicht so spannend und geht einem nach ein paar tagen auch auf den wecker. aber es gibt ja genuegend leute mit denen man sich im hostel unterhalten kann.
da es nicht wirklich was spannendes ueber die stadt auckland zu berichten gibt, werde ich mal an dieser stelle meine meinung zu backpackernrauslassen. also diese ganze hostelsache ist ja fuer ne begrenzte zeit echt ok und auch lustig. aber ich muss eingestehen - nen jahr koennt ich das nicht machen. jede nacht mit anderen menschen im zimmer, die keine ruecksicht darauf nehmen, ob man gerade schlaeft oder nicht. man wird immer wieder ueberrascht davon, gibts mal wieder irgendwelches getiert in den hostelbetten oder nicht. die juten alten bed-bugs sind sehr beliebt (hat mich leider erwischt, und die tiere sind gar nicht so elicht wegzubekommen). weiterhin sind die hostels zur haelfte gefuellt mit leuten, die nichts anderes zu tun haben, als sich zu betrinken. eigentlich auch ganz interessant, na ja. dann aber sagen: ich hab jetzt nen halbes jahr gearbeitet, hab gefeiert und muss jetzt wieder nach hause weil ich kein geld mehr habe. und wa shaben sie sonst noch von australien gesehen? nichts, ausser sydney bei ihrer ankunft. muss ja schliesslich jeder selber wissen, aber wenn man schon mal ans andere ende der welt faehrt, sollte man sich wenigsstens auch mal was angucken. essensvorraete verschwinden auch mal gerne aus dem kuehlschrank. das wird aergerlich, wenn man sich den ganzen tag aufs abendbrot freutt und dann mal die haelfte der zutaten fehlt.
aber alles halb so schlimm, denn es gibt ja auch ne menge andere leute hier - die, die ihren job aufgeben und das alles nur geniessen wollen. und davon gibts ne ganze menge hier….
ick freu ma jedenfalls, dass es ab morgen richtig in neuseeland los geht und die naechste reisebegleitung eintrifft. landschaft ueber landschaft. kaelte, schnee und sonnenschein….herr der ringe land ich komme…
31. Mai 2009
sydney
watt gibt’s zu sydeny zu sagen? sie ist die groesste und wahrscheinlich bunteste stadt in australien. insgesamt leben ca. 4,5 millionen menschen in sydeny. man mag es kaum glauben, dass es anfang des 20ten jahrhunderts nur ne halbe million menschen waren. sydney ist durch seine lage direkt am wasser, der vielen wolkenkratzern in der innenstadt und die vielen vororte eine fazinierende stadt. nicht ohne grund ist es auch fuer die meisten australienbesucher der erste anlaufpunkt. leider bin ich aufgrund der erkaeltung immernoch ein wenig gehaendicapt – der husten geht einfach nicht weg, trotz antibiotheka. sightseeing musste aber sein. was gabs alles zu sehen? das opera house, die habour bridge, der darling harbour oder der sky tower, um sydney mal von oben zu betrachten. also alles so was man sich in sydney angucken muss, auch wenn man schon das zweite mal in der stadt ist. an einem weiteren tag gings mit der fahere nach manly beach, einem vorort von sydney. am strand gabs neben surfern auch noch ein paar delphin zu sehen, die durch die wellen sprangen (leider zu schnell fuers foto). bondi beach, der wohl bekannteste surferspot in sydney und dem aquarium wurden auch ein besuch abgestattet. und wenn man schon mal in sydney ist, darf natuerlich ein besuch bei hillsong nicht fehlen. so gings am samstag abend zum city campus von hillsong, um mal einen etwas anderen gottesdienst mitzuerleben. und der hat sich auf alle faelle gelohnt.
am letzten freitag durfte ich meine kleine schwester dann zum flughafen bringen. nach zehn monaten australien und vier wochen mit mir hat sie vorerst dem land auf wiedersehen gesagt. ich glaub, dass ist ihr ganz schoen schwer gefallen. vielen dank fuer die letzten vier wochen kathi. wir haben viel gesehen, viel gelacht und ich haette nicht gedacht, dass wir uns so gut verstehen…..
wie ich oben schon erwaehnt habe, ist sydney fuer viele der erste anlaufpunkt in australien. fuer mich ist es erstmal der letzte. am dienstag geht nochmal ein stueck weiter weg von deutschland - neuseeland. erster anlaufpunkt ist auckland. dort wird dann auf die zweite reisebegleitung gewartet, die ne woche spaeter ankommt….
sydney:
bruder und schwester:
27. Mai 2009
melbourne und great ocean road
naechste station nach alice springs ist nun melbourne fuer die naechsten paar tage. ein wenig sightseeing stand auf dem program. nuescht dollet und aufregendes. melbourne besitzt eine relative kleine innenstadt mit einem stadtkerne von einem km². dehnt sich aber extrem durch die vororte aus. somit hat melbourne ca 3,7 mio einwohner auf einer gesamtflaeche von 6.100 km² (als vergleich: berlin 884 km²). watt soll man sonst schreiben? ausser vielleicht: der neue x-men ist sehenswert…
am dritten tage habe wir uns dann mal wieder einen fahrbaren untersatz besorgt und uns in richtung phillip island aufgemacht. vorher haben wir noch nen kleinen abstecher nach st. kilda gemacht, einer der vororte von melbourne. nette kleine viktorianische haeuser stehen hier zu haufe und beherbergen cafes, konditoreien und irgendwelche szenelaeden. dann ging aber weiter richtung phillip island, bekannt fuer seine pinguinparade bei sonnenuntergang. man sitzt am abgesperrten strand auf ner tribuene und warte bis die kleinen viehcher aus dem wasser kommen. erst vereinzelt dann zu immer mehreren. durchschnittlich ca 10-15 pinguine, die gerade mal 35 cm gross werden, kommen an den strand, stuerzen sich wieder ins wasser, kommen an den strand, stuerzen sich wieder ins wasser. das procedre wird einige male wiederholt und dann renne sie los in die duenen….insgesamt ungefaehr 400 tiere. auf dem weg zurueck zum ausgang kann man sich die tierchen dann noch in den duenen angucken, natuerlich von nem abgesperrtem weg der durch die duenen fuerht. teilweise sind die pinguine aber zum greifen nahe. leider achten die ranger sehr darauf, dass keine fotos gemacht werden – ihr muesst mir also glauben, dass ich dort war…
am darauffolgendem tage haben wir uns aufgemacht die great ocean road zu erkunden – zwei tage lang….dazu werde ich nichts weiter sagen…ich glaub die fotos sagen genug aus…ein kleines mitbringsel habe ich mir von der great ocean road aber mit nach melbourne gebracht – ne schoene, dicke, fette erkaeltung. man sollte sich nachts auf dem lande am meer auch nicht mehr draussen rumtreiben. koennte etwas kalt werden. lasst euch das gesagt sein. aber was tut man nicht alles….somit habe ich die naechsten beide tage in melblourne im hostel verbracht…und die ersten beiden tage in sydney…
24. Mai 2009
3 tage im busch
darwin haben wir mittels greyhound bus in richtung alice springs verlassen, um an der 3 tage „the rock tour” teilzunehmen.
die greyhound busse sind gar nicht so unbequem wie man annimmt, aber 24 stunden lang? hab mich irgendwie zurueck erinnert an die busfahrt mit holiday-reisen nach spanien mit blutjungen 18 jahren. man könnte noch denken, dass so ein bus eigentlich durchfährt nach alice springs, aber das ist weit gefehlt. der bus transportiert nicht nur die passagiere und deren klamotten, sondern auch alle art von post, von briefen über autoersatzteile bis hin zu büchern für die bibliothek. somit hält der bus an allen entlegenen orten wo sonst niemand vorbeikommt. weiter ist mir noch klar geworden, warum hier so viele autos nen kuhfang haben. weil, wenn man nachts durchs outback fährt, einfach nen paar kängurus davorspringen….(ich lass das mal so stehen)
in alice hatten wa dann nen tag zeit, um einfach mal nichts zu machen und auszuspannen. die energie brauchten wir auch. am darauffolgenden tag wurden wir von unserem guide greg um 6 uhr früh eingesammelt, um 3 tage im busch zu verbringen. natürlich waren wir nicht die einzigen. insgesamt kamen 20 leute zusammen. ein durchgemischter haufen, aber man mag es kaum glauben – 8 deutsche…. (auch das lass ich mal so stehen). insgesamt 1.500 km in drei zureucklegen, davon 750 km am ersten tag. das war ein langer tag. aber der ayers rock liegt nur auf der karte gleich neben alice springs.
so gings also los. der erste stop war „kings canyon”. auf der fahrt haben wir noch wilde kamele gesehen. obwohl es eigentlich in austalien gar keine kamele gibt, verfügt australien über die meisten freilebenden kamele auf der welt. das passiert halt, wenn man importierte tiere einfach in die freiheit entlässt, wenn sie nicht mehr gebraucht werde. nach 5 stunden fahrt waren wir dann am „kings canyon”. dann stand ein 3 stunden walk an, mit dem „hard attack hill” am anfang. sehr beeindruckend das alles.
danach gings weiter zum busch camp – unser nachtquartier im niergendwo, keine dusche, kein klo, kein fliessend wasser. lagerfeuer an, swags auspacken (dinger mit isomatte, in die der schlafsack kommt), essen machen und sich dann nen bier nehmen und einfach geniessen. um sieben uhr abends sieh man auch die hand vor augen nicht mehr- dank der juten globetrotter ausrüstung hatte ich die hellste aller lampen (danke tony).
nach 3 grad über null in der nacht gings am naechsten morgen um sechs weiter zum „valley of the winds” bei „kata kutja”. ich muss sagen, fuer mich war es das highlight der 3 tage. wahnsinns gebilde von steinen. weiter dann zum „ayers rock” aka „uluru”. greg, der guide, hat dann ein paar geschichten zum uluru erzählt und warum er nicht bestiegen werden sollte, aber auch warum die besteigung überhaupt noch offen ist. der ayers rock ist im übrigen der grosste stein der welt. das ding besteht echt aus einem stück und soll ungefähr noch vier kilometer unter der erde weiter gehen. dann kam auch schon zweiten nachtquartier. das gleiche wie in der ersten nacht. nur mit dem unterschied, es gab duschen in der nähe. in der nacht haben wa auch besuch von dingos bekommen, die um uns herumschländerten. aber wenn wir denen nichts tun, tun die in dieser gegend einem auch nichts.
am dritten tag wurden wir um 5:30 uhr geweckt, denn es ging zum sonnenaufgang am ayers rock. leider war es zu bewölkt, um einen echten sonnenaufgang zu geniessen. danach konnten wir uns entscheiden, um den rock (10 km) rumzulaufen oder ihn zu besteigen. der guide macht die tour seit nem halben jahr und hat uns erzählt, dass bis jetzt nur sechs leute den rock hochgestiegen sind. aus unserem bus sind dann letztendlich sieben leute ausgestiegen und haben den berg bestiegen. danach gings zurück nach alice springs, wo wir am frühen abend wieder ankamen. kurz frisch machen und dann gings zum feiern. ich kann euch, wenn ihr die gelegenheit habt diese tour mal zu machen, tut es.
the saga continous….in melbourne and the great ocean road
14. Mai 2009
kakadu national park
der kakadu national park ist ca 20.000 km² gross und liegt ungefaehr 200 km oestlich von darwin entfernt. der name des kakadu national parks hat nichts mit dem gleichnamigen vogel zu tun, sondern ist der name der traditionellen eigentuemer des landes, des volkes der gagudju. was gibt es alles im kakadu park zu sehen: speergras, riesigen (wieder einmal) termitenhuegel, savannenwald, suempfe, ueberschwemmungsgebiete, wasserfaelle, ne menge felsmalereien und natuerlich viele viele tiere. aufgrund der grossen vielfaeltigkeit steht der park komplett seit ende 1992 auf der liste des welterbes der unesco….toll ne?
das konnten wir uns natuerlich nicht entgehen lassen und haben uns mal eben mit unserem tollen camper aufgemacht, um den kakadu national park fuer die naechsten drei tage zu erkunden. leider konnten wir uns nicht alles anschauen, da viele strasse aufgrund der gerader erst beendeten regenzeit noch nicht befahrbar sind, oder man braucht einen 4wd fuer die strassen. nichts desto trotz waren die drei tage echt jut und man trifft ne menge kuriose leute. so haben wir am ersten abend einen australier kennengelernt, der gerade drei monate mit seinem 4wd durch australien gurkt und danach in der antarktis arbeiten moechte. in seinem auto hatte er alles dabei, vom sateliten telefon uebers klebeband bis hin zur solar anlage auf der motorhaube…macgyver ist ein scheiss dagegen. obwohl der nur sein messer braucht…. oder eine dame aus dem „schoenen“ holland, die seit 26 monaten nicht mehr gearbeitet hat und das letzte halbe jahr mit ihrem 20 jahre alten motorrad durch indonesien gefahren ist und von einem langhaarigem typen aus melbourn begeleitet wurde, der nuescht zu sagen hatte…
…aber wir haben ja nicht nur leute kennengelernt sondern haben uns auch ne menge angeschaut. so sind einige berge hochgeklettert, haben uns felsmalereien angeschaut, sind durch den busch gewandert, haben uns billabongs angeguckt, wo man sich vor krokodilen echt vorsehen musste und haben auf dem yellow river eine bootstour gemacht…dort gabs dann auch die krokodile in freier natur und gleich zwei meter neben dem boot. wenn man mit dem auto bei abenddaemmerung unterwegs ist, muss man jut aufpassen, denn da kommen die janzen anderen tiere aus ihren verstecken. so kamen wir noch in den genuss wilde pferde, bueffel, esel, dingos und natuerlich kaengurus zu sehen.
the saga continues….(in alice springs)















































































































































